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Implantologie

Implantat

Implantate bestehen aus Titan oder Keramik und bieten als ganzheitliche Lösung nach dem Vorbild der Natur einen Ersatz für Krone und Wurzel.

Bei der Implantation wird der verloren gegangene Zahn bzw. die Wurzel durch ein Implantat ersetzt und anschließend mit einer individuell angefertigten Zahnkrone versehen. Auch bei totalem Zahnverlust gewähren Implantate eine ästhetische und festsitzende Versorgung. Sie versprechen natürliches Aussehen und ein sicheres Gefühl beim Sprechen, Essen und Lachen.

Die Implantologie bietet vielfältige Lösungen für individuelle Anliegen. Sie ermöglicht in den meisten Fällen Patienten mit einem festsitzenden Zahnersatz zu versorgen.

Ablauf und Planung

Nach ausführlicher Diagnostik und Planung wird das Implantat ambulant unter örtlicher Betäubung, Sedierung ode Vollnarkose in den Kieferknochen eingesetzt. Wenn nötig, wenden wir eine computergestützte 3D-Planung an, die eine noch genauere und schmerzärmere Behandlung garantiert. Seit Juni 2015 stellen wir mit unserem eigenen DVT-Gerät mit der neuesten Technik die notwendige dreidimensionale Aufnahme selbst her (Guided surgery).

Während der Einheilzeit – in der Regel 6 bis 8 Wochen – verwächst der Knochen fest mit dem Implantat und bildet eine sichere Basis für die neuen Zähne. In dieser Zeit erhält der Patient einen provisorischen Zahnersatz. Nach der Einheilung werden die neuen Zähne aufgeschraubt oder aufzementiert. Unter günstigen Voraussetzungen ist auch eine Sofortversorgung möglich.

Einzelzahn

Ist die Zahnreihe unvollständig, d.h. es fehlt nur ein Zahn und die Nachbarzähne sind intakt, bietet ein Implantat die ideale Lösung, um die Lücke zu schließen. Gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten, da durch ein Implantat vermieden wird, dass zur Befestigung einer Brücke die benachbarten Zähne beschliffen werden müssen.

Teilbezahnung

Wenn mehrere Zähne fehlen, sollte die entstandene Lücke aus medizinischer und ästhetischer Sicht wieder geschlossen werden.

Implantate ermöglichen die Wiederherstellung der natürlichen Kauverhältnisses und verhindern Knochenverlust. Die Größe der Zahnlücke und die jeweilige Knochenqualität bestimmen Anzahl und Position der Implantate.

Mit implantatgetragenen Zahnreihen lassen sich ästhetisch anspruchsvollere Ergebnisse erzielen, da sich die Zähne harmonisch in die Lücke einfügen.

Zahnlos

Nach längerer Zahnlosigkeit entwickeln sich die Kieferverhältnisse so ungünstig, dass herausnehmbare Vollprothesen nur schlecht halten. Bei allen Formen des Knochenabbaus, der keinen befriedigenden Halt für eine konventionelle Prothese mehr verspricht, ist eine implantatverankerte, herausnehmbare Prothese die Therapie der ersten Wahl.

Eine ästhetisch ansprechende Alternative sind fest verschraubte Zahnreihen. Die Vorteile im Vergleich zur klassischen Prothese: kein Verrutschen, in der Regel keine Druckstellen und schmerzfreies Kauen. Der Gaumen bleibt frei von Prothesenmaterial, Patienten können wieder unbeschwert schmecken und genießen.

Knochenaufbau

Gehen Zähne verloren, baut der Körper den nicht mehr belasteten Knochenanteil ab. Ein unzureichendes Angebot an Knochen kann ein großes Problem in der Implantologie darstellen, da Implantate nur bei ausreichendem Knochenangebot ein sicheres Fundament bilden können. Knochendefizite können je nach Bedarf und Situation mit eigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial in der Regel aufgefüllt werden.

Sedierung

Ob einfache lokale Betäubung oder Sedierung , wir möchten, dass unsere Patienten den Implantateingriff so stressfrei wie möglich erhalten. Welches Narkoseverfahren für die Schmerzausschaltung die beste ist, entscheiden Chirurg und Anästhesist gemeinsam mit Ihnen. Wichtig ist, dass Patienten den Eingriff ohne Angst, entspannt und ruhig erleben. Jeder Eingriff unter Sedierung wird von unserer Anästhesistin überwacht.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (www.dgi-ev.de).

Dr. Stefan Stamer
Zahnarztpraxis

Hardtstr. 14
78054 Villingen-Schwenningen